ALOUD LOUD

Heißt die monatliche Konzertreihe des UJZ Kahrlshorst. Hintergrund dieser Veranstaltungen ist es alternative Kultur und Musik in Karlshorst zu erhalten, sowie Konzerte und Kunst wieder für mehr Leute, und vorallem auch jüngere Menschen, attraktiver zu machen. Karlshorst ist und war immer schon Dreh- und Angelpunkt verschiedener Netzwerke von Musikern und Künstlern, ohne das dieser Standort nenneswerte Räumlichkeiten hatte. Mit der Zeit verlagerten sich diese Netzwerke immer mehr nach Außen, und Karlshorst bietet kaum noch alternative Kultur und Freiräume zur Selbstgestaltung. Genau das versuche wir jetzt gewissenhaft und mit viel Freude an der Sache zu ändern und holen die Leute wieder zurück.

Die Zeiten für die Musik stehen schlecht und Konzerte laufen so unrentabel wie nie. Wer möchte heute noch Geld für Musik oder Kunst ausgeben? Ist man mal ehrlich, die Wenigsten. Andererseits ist die Vielfalt nie größer gewesen und das Potential an Angeboten könnte nicht berauschender sein. Wir möchten uns das wieder bewusst machen und stellen mit unseren Konzerten die Musik und das Netzwerk aus Künstlern und Veranstaltern in den Vordergrund unseres Konzeptes.

Dabei bestechen wir mit wirklich guten Bands, zu sehr humanen Entritten und günstigen Getränken, sowie Selbstverwaltung und Organisation auf absolut freiwilliger und ehrenamtlicher Basis. Die Preise sind ungeahnt billig und wir liefern einen großartigen Sound, sozusagen durch Musiker_innen für Musiker_innen. Also mit alle dem, was man heute nicht mehr bekommt, und was auch der Grund dafür ist, warum die Kids nur noch in die Clubs rennen und sich die Birne zu Paul Kalkbrenner zukippen. Das heißt für uns aber auch ,dass alle Leute, welche sich für die Planung und Gestaltung der Konzerte, die Durchführung, die Bar, den Ton, den Einlass oder das Auf- und Abbauen bereit erklären, absolut umsonst arbeiten und wir dabei ein gutes Konzert, sowie einen angenehmen Abend in den Vordergrund stellen. Alle Einnahmen fließen in neue Veranstaltungen und subventionieren das Projekt, sowie die beteiligten Künstler_innen. Denn nur wer selbst etwas macht und selbst mit gestaltet, kann etwas bewegen und darf am Ende auch meckern. Und trotz allem DIY kommt dann am Ende etwas wirklich gutes bei raus. Kurzum, wir machen das mit Herz.